Pressetext zum Besuch von EU-Abgeordnetem Norbert Neuser auf dem Hof der AbL-Vorsitzenden Jutta Kröll in Hausen-Stopperich

Norbert Neuser, EU-Abgeordneter aus Rheinland-Pfalz, hat sich anlässlich der EU-Agrarreformdebatte in Brüssel auf dem Betrieb von Jürgen und Jutta Kröll in Stopperich, Gemeinde Hausen, im Westerwald über aktuelle Probleme der bäuerlichen Landwirtschaft informiert.

Familie Kröll bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb mit 50 Kühen und Nachzucht auf knapp 70 ha Grünland nach den Richtlinien von Bioland, einem Verband des Ökologischen Landbaus. Ein Erfolg der Agrarreform 2014 ist für Jutta Kröll, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz, der Einstieg ins Greening. Für die Gelder aus Brüssel muss die Landwirtschaft jetzt ein Minimum an ökologischen Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig sind die Mittel der zweiten Säule drastisch gekürzt worden.

Jetzt muss das Land Rheinland-Pfalz über den Bundesrat darauf drängen, dass Deutschland von der Möglichkeit der Modulation Gebrauch macht. Maximal 15 % der Gelder können die Länder aus der ersten Säule in die zweite Säule verschieben. Mit Agrarumweltmaßnahmen, Investitionen in tiergerechte Ställe und der Förderung von ländlichen Entwicklungsprogrammen können insbesondere die kleinbäuerlichen Strukturen gestärkt werden, ist sich Jutta Kröll sicher. Norbert Neuser sichert zu, diese Überlegungen mit nach Brüssel zu nehmen. Er forderte die Vertreterin der AbL auf, gerne mit Anregungen auf ihn zukommen zu können und bot weitere Gespräche in Brüssel an.


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