Einladung zum Feldtag für Praktiker mit Gerhard Weißhäupl

Um die Schäden durch Starkregenereignisse einerseits, und lange Trockenphasen mit großer Hitze andererseits zu minimieren ist ein fruchtbarer Boden mit hohem Humusgehalt und guter Bodenstruktur bis in den Unterboden notwendig. Beide Ziele lassen sich wahrscheinlich am Effizientesten durch eine möglichst ganzjährige Begrünung und den weitgehenden Verzicht auf eine tiefe, wendende Bodenbearbeitung erreichen.

Die Einführung dieses neuen Bewirtschaftungssystems erfordert allerdings den Einsatz einiger Hilfsmittel und -techniken. Diese werden im Theorieteil vorgestellt und wenn möglich im praktischen Einsatz vorgeführt:

Den Boden ernähren, nicht die Pflanze: Erweiterte Bodenuntersuchung

Flächenrotte: Die Fräse als ein Werkzeug

Fermente zur Unterstützung der Rotte einsetzen

Komposttee zur Pflanzenstärkung selbst herstellen

Verluste bei der Ausbringung organischer Dünger durch Belebung minimieren

Artenvielfalt durch Untersaaten und Zwischenfruchtgemenge

Tiefenlockerung mit Fermenteinspritzung

Vorstellung Agroforst, Bokashi-Kompost, Pflanzenkohle

Gerhard Weißhäupl hat dies auf seinem Betrieb in Oberösterreich erfolgreich umgesetzt. Einige der benötigten Geräte hat er weiterentwickelt und vertreibt jetzt auch Ackerfräsen und Kompostteebrauer (www.komposttee.at).

Mittwoch, 23.10.2019, 9:00 Uhr bis 16.00 Uhr
Seminarraum im Rübengarten, Mühlenstraße 10, 57632 Berzhausen OT Strickhausen

Anmeldung formlos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Fax 02685-989257 oder Telefon 02685-989256
Die Anmeldung wird gültig mit Einzahlung der Tagungsgebühren von 75 Euro. Das genaue Programm und die Kontoverbindung schicken wir zu.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland (www.abl-rlp-saar.de)

 

Flyer

Wir haben es satt!!!Vom 25.—27.09.2019 findet die Agrarministerkonferenz in Mainz statt. Die Agrarminister*innen und -senator*innen von Bund und Länder entscheiden hier über die Zukunft unserer Landwirtschaft. Sie entscheiden über Klima, über die Qualität unserer Böden und unseres Wassers, über unser Essen … Die Agrarpolitik entscheidet – schon seit Jahrzehnten – nicht in unserem Interesse: sie fördert die Großbetriebe der Agrarindustrie und überläßt die kleinbäuerlichen Höfe den «Kräften des Marktes». Gerade sie, die für eine gute und nachhaltige regionale Ernährung stehen, sind die ersten, die der Klimawandel existenzbedrohend trifft.

Monokulturen und Massentierhaltung verwandeln Landschaften in Ödnis. Sie vergiften zunehmend unsere Böden und unser Grundwasser. Sie zerstören den Lebensraum von Tieren und Insekten. Sie zerstören gemeinsam mit den Saatgutmonopolen die Artenvielfalt durch Gen- und Hybridpflanzen. Und sie sind ein Haupttreiber des Klimawandels.

So ist die Vernichtung der Regenwälder in Lateinamerika für den Futtermittelanbau wesentlich der Massenfleischproduktion hier geschuldet. Hinzukommen die extrem schlechten – zum Teil menschenverachtenden – Arbeitsbedingungen in der Agrar- und Fleischindustrie.

Seit Jahren wächst die Spekulation von Investment- und Kapitalgesellschaften mit landwirtschaftlichen Böden. Ergebnis ist eine fatale Landkonzentration. Agrarsubventionen die nur an der Betriebsfläche orientiert sind, nutzen vor allem großen Betrieben. Die Bodenpreise sind mit nachhaltiger, kleinbäuerlicher Landwirtschaft nicht zu bezahlen.

Aber die Agrarpolitik im Bund und der EU setzt auf «Wachsen oder Weichen ». Sie hat allein in den letzten 10 Jahren die Existenz von über 100 000 Höfen in Deutschland vernichtet. Profitiert hat die (exportorientierte) Agrar- und Fleischindustrie, deren Billigexporte auch noch auf anderen Kontinenten bäuerliche Existenzen zerstören und damit Menschen zur Flucht zwingt.

Uns eint auf allen Kontinenten der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität. Wir heißen Geflüchtete willkommen! Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art! Wir treten Neo-Nazis, Rassismus und rechter Hetze entschieden entgegen! ...

Wir gehen auf die Straße für ...

... faire, höhere Erzeuger*innenpreise für eine gute und nachhaltige Ernährung.
... tarifvertraglich abgesicherte Arbeitsbedingungen und Löhne.
... die Förderung einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft der vielfältigen Fruchtfolgen, der Artenvielfalt und des sorgsamen Umgangs mit dem Boden.
... ein Verbot der Bodenspekulation. Der Boden gehört denen, die ihn bearbeiten!

Vom November 2016 bis in den April 2018 hinein ordneten einige Bundesländer eine landesweite Stallpflicht zur Bekämpfung der Vogelgrippe an. Unter Androhung von Bußgeldern sowie ...

Anlässlich der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz in dieser Woche in Landau/Rheinland-Pfalz (10.-12.04.2019) fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. die Ministerinnen und Minister auf, mutige agrarpolitische Schritte zu ...

Einladung zur Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Eifel e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland ...

Am 25.02.2018 traf sich die AbL RLP/Saarland zur Vollversammlung in Ulmen in der Vulkaneifel. Vormittags beschäftigten sich über 20 AbL-Mitglieder sowie Interessierte mit inhaltlichen Themen wie ...

Bauer → Feld → Getreide → Kekse → Cookies!