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Durch die drastische SLVFG - Beitragserhöhung (https://www.abl-rlp-saar.de/index.php/meldungen/179-drastisch-steigende-berufsgenossenschaftsbeitraege), teilweise über 25%,seit Juli 2024 -nahm die SLVFG ca.100 Mio Euro mehr ein. Dies wurde damit begründet,dass die Parkinson Erkrankung (https://www.abl-rlp-saar.de/index.php/meldungen/148-krank-durch-pestizide) nun als Berufskrankheit anerkannt würde. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen.

Nach Angaben von CBG (Coordination gegen BAYER-Gefahren, https://www.cbgnetwork.org/) gibt es ca. 8000 Parkinson Patienten unter den Mitgliedern der SLVFG. Um aber Leistungen der SLVFG der Versicherung für die Patienten zu erlangen, müssen diese den Nachweis erbringen, dass sie an über 100 Tagen Pestizide angewendet haben. Das ist für die Betroffenen aber sehr schwer bis unmöglich. Knapp 5200 Anträge ihrer Mitglieder hat die Versicherung nach eigenen Angaben bereits abgelehnt. Ca. 3000 prüft sie noch. Es ist nach unserer Einschätzung davon auszugehen, daß auch diese mehrheitlich abgelehnt werden.

Was macht nun die SLVFG mit den 100 Mio mehr Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen? Bekommen nun die Mitglieder ihre Beiträge zurück? Und warum werden nicht die Verursacher/Pestizidhersteller und Zulassungsbehörden zur Kasse gebeten?

Dazu Brigitte Hincha-Weisel (CBG, Coordinatioon gegen BAYER-Gefahren)

Die Gefährdeten selbst sollen also zahlen und nicht die Gefährder. Das geht nicht an. BAYER und die anderen Pestizid-Produzenten müssen hier ihren Beitrag leisten!

Auf Antworten der SLVFG warten wir gespannt.

 

Claus Debnar
vom Redaktionsteam

 

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