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Junges Team sucht Gemischtbetrieb zur ökologischen Bewirtschaftung
Gesucht wird ein Betrieb für die Haltung von Milchvieh/ Mutterkühen, Gemüse- und Ackerbau.
Wir, Helen (28, Landwirtin), Afra (27, Landwirtschaftsmeisterin und Gemüsegärtnerin) und Lutz (29, Landwirt und angehender Sozialarbeiter), sind auf der Suche nach einem landwirtschaftlichen Betrieb zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung. Wir möchten eine Betriebsgemeinschaft gründen oder in eine bestehende mit einsteigen.
Lutz ist in den letzten Zügen seines Studiums der Sozialen Arbeit. Helen hat gerade eine einjährige Ausbildung zur Baumwartin für Obstgehölze (Streuobst) begonnen und arbeitet in Teilzeit bei einer SoLaWi - Gärtnerei. Afra ist verantwortlich für den Freilandgemüseanbau in einer ökologisch wirtschaftenden Gemüsegärtnerei südlich von Freiburg.
Seit etwa einem Jahr setzen wir uns intensiver mit dem Wunsch nach Selbstständigkeit in der Landwirtschaft auseinander. Dabei haben wir uns auf einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren geeinigt, in dem wir einen für uns passenden Betrieb zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung finden wollen.
Wir, Helen und Lutz, haben unsere landwirtschaftliche Lehre auf einem vielseitigen Gemischtbetrieb mit Feldgemüse, Milchvieh, Schweinemast, Ackerbau und dazugehöriger Verarbeitung abgeschlossen. Zeitgleich haben wir die Freie Landbauschule Bodensee besucht. Nach unserer Lehrzeit waren wir auf verschiedenen bio-dynamischen Betrieben tätig und haben mehrere Sommer auf Milchvieh- und Jungviehalpen in der Schweiz gearbeitet – auf denen wir teilweise im Team, teilweise zu zweit für eine große Anzahl an Milch- bzw. Jungvieh verantwortlich waren. Unsere Haupt- und Leidenschaftsbereiche sind die Milchviehwirtschaft, Weidemanagement sowie der Acker- und Futterbau.
Afra ist auf einem vielfältigen Bioland Betrieb, mit Gemüsebau, Mutterkühen und Getreidebau mit Verarbeitung, aufgewachsen. Ihre landwirtschaftliche Lehre hat sie in einer bio-dynamischen Hofgemeinschaft mit Schwerpunkt Milchvieh, Ackerbau und Heilkräuteranbau (für die Firma Wala), abgeschlossen. In den darauffolgenden Jahren hat sie vor allem in den Bereichen Acker- und Freilandgemüsebau gearbeitet. Durch ihre verantwortliche Position im Betrieb hat sie sich mit sozialen Prozessen sowie der Koordination von Mitarbeitenden intensiv auseinandergesetzt. Außerdem hat Afra die Öko-Meisterschule in Landshut besucht.
Durch die Arbeit bei verschiedenen SoLaWi - Betrieben, ist uns das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft vertraut geworden. Wir sehen darin sehr großes Potenzial die Wertschöpfung der landwirtschaftlichen Arbeit und ihrer Produkte beizubehalten und den Bezug der Menschen zur Landwirtschaft zu stärken. Die Haltung von Wiederkäuern sowie Acker- und Gemüsebau liegt in unserem Fokus. Abhängig vom Standort setzen wir unsere Schwerpunkte. Langfristig wollen wir die direkte Verarbeitung/Veredelung von Milch und Getreide auf dem Hof realisieren. Angepasst an die Bedingungen vor Ort können wir uns verschiedene Konzepte der Direktvermarktung vorstellen.
Die ökologische und kleinbäuerliche Bewirtschaftung ist für uns wesentlich.
Wir suchen einen Betrieb, auf dem wir folgende Betriebszweige realisieren können: Die Haltung von Milchvieh/ Mutterkühen, Gemüse- und Ackerbau. Auf unserem Betrieb soll Grünland sowie Ackerfläche vorhanden sein. Über Wald würden wir uns freuen. Wir wollen einen vielseitig aufgestellten Betrieb entwickeln, den wir gemeinsam mit anderen Menschen bewirtschaften können.
Helen Sonnentag
0157 789 52 808
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Anlage für einen landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb
Gesucht wird ein Betrieb oder Resthof mit mindestens 15ha Acker & Weide sowie ausreichend Wohnfläche bzw. der Möglichkeit Wohnfläche zu schaffen
Das Quartett aus Cedric Streich, Fabian Kaltner, Samantha Züge & Manuela Zell sucht einen landwirtschaftlichen Hof (am liebsten in Alleinlage). Um diesen Wunsch erfül- len zu können, wird ein Betrieb oder Resthof mit mindes- tens 15ha Acker & Weide sowie ausreichend Wohnfläche bzw. der Möglichkeit Wohnfläche zu schaffen benötigt.
Cedric, Besitzer einer vierzehnköpfige Ziegen- und Schafsherde, ist biologisch-dynamisch arbeitender Gemüsegärtner. Derzeit ist er als Geselle in einer Solidarischen Landwirtschaft angestellt und kümmert sich dort um den Feldgemüsebau sowie den Kräuter- garten.
Fabian hat als Quereinsteiger die Ausbildung zum biologisch-dynamischen Gärtner im Gemüsebau abgeschlossen. Im Moment arbeitet Fabian als Geselle in einem Saatzuchtbetrieb und nimmt an einer Fortbildung in biologisch-dynamischer Gemüsezüchtung teil.
Samantha ist seit 2015 im Sozialen Bereich tätig und absolvierte im Juli 2019 den Abschluss zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin. Für den zukünftig geplanten sozial-und therapeutischen Betriebszweig plant sie, zusammen mit ihrer Stute die Ausbildung zur Reittherapeutin zu absolvieren. Zur Zeit ist sie noch in Ausbildung zur Huforthopädin.
Manuela ist aus der Großtierpraxis in die biologisch- dynamische Landwirtschaft eingestiegen und hat mit der Gärtnerei ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Zusammen haben wir vor, einen kleinen landwirtschaft- lichen Gemischtbetrieb zu gründen und benötigen dafür einen passenden Platz. Hierbei können wir uns gut vorstellen einen laufenden Betrieb zu übernehmen, um uns dort zu verwurzeln und schöpferisch tätig zu sein. Unsere Motivation besteht darin, Menschen mit gesunden und nahrhaften Lebensmitteln regional zu versorgen. Wir wollen weite Handelswege vermeiden und den Hoforganismus sowie die Biodiversität durch Vielfalt im Anbau fördern.
Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen in dem Mensch wie Tier im Einklang mit den Rhythmen der Natur leben und wirken können. Dabei liegen uns Themen wie ein geschlossener Hof- kreislauf, wesensgemäße Nutztierhaltung, Biodiversität und Humusaufbau sehr am Herzen. Um diese Vision zu realisieren, streben wir an die Kostendeckung durch eine solidarische Landwirtschaft abzusichern. Für uns liegt die Zukunft unserer Kulturlandschaft in den Händen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft! Wenn wir Euch neugierig gemacht haben und das Interesse geweckt ist, meldet euch gerne unter:
Mobil: 0174/5449947
Festnetz: 04748/8224298
E-Mail:
Vielen Dank und liebe Grüße
Cedric, Fabian, Samantha & Manuela
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Mit dem Traktor zum Protest nach Berlin
Beitrag aus der Sendung SWR Aktuell Rheinland-Pfalz vom 22.01.2022
Zum Anschauen bitte auf den Link klicken! ---> Zur SWR-Mediathek
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WICHTIG: Bitte unterstützt diese Petition!
Taxonomie-Pläne der EU-Kommission verhindern!
Liebe AbLer:innen,
für euch der Hinweis auf diese Petition von BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerbewegung Finanzwende, Greenpeace, IPPNW, Nabu, Umweltinstitut und Uranium Network, die die Ampel-Regierung dazu aufrufen, die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission zu verhindern, die Atom und Gas als nachhaltig einstufen wollen:
Wenn ihr mögt, gerne mitmachen und weiterleiten,
beste Grüße
Annemarie Volling
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.
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Chancen verspielt
Pressemitteilung, Haina, den 14. Dezember 2021
Frühere Bundesregierung verspielt bei der GAP-Reform Chancen auf mehr Klimaschutz und Biodiversität durch Agroforstsysteme und missachtet eindringlichen Appell eines bundesweiten Aktionsbündnisses. Weiterer Protest ist nun vorprogrammiert!
Per Eilverfahren soll am 17.12.2021, kurz vor Weihnachten, der von der ehemaligen Bundesregierung abgesegneten Fassung der GAP-Direktzahlungen-Verordnung (GAPDZV) bei der letzten Plenarsitzung im Bundesrat zugestimmt werden. Angesichts eines jährlichen Fördervolumens in Milliardenhöhe stellen die Direktzahlungen bislang das einflussreichste Instrument der Agrarförderung dar, so dass den Verordnungstexten eine wichtige Funktion im Hinblick auf die nationale Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zukommt.
Nach den Vorstellungen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und ihren Partnern muss die GAP-Reform künftig jedoch viel stärker auf gemeinwohlorientierte Leistungen setzen und die Klimaschutz- und Umweltleistungen landwirtschaftlicher Betriebe angemessen honorieren. Doch trotz des eindringlichen Appells zahlreicher namhafter Verbände, Stiftungen und Organisationen enthalten die Verordnungstexte ausgerechnet bei der künftigen Agroforstförderung weiterhin eklatante Schwachstellen und unzumutbare Mängel. Dies erscheint mehr als unverständlich, da die zahlreichen Vorteile von Agroforstsystemen inklusive ihrer positiven Langzeitwirkung für das Klima, die Biodiversität und den Ressourcenschutz auf breiten öffentlichen Konsens stoßen.
Daniel Fischer, Agroforst-Beauftragter der AbL Mitteldeutschland und einer der Initiatoren des bundesweiten Aktionsbündnisses zur Agroforstwirtschaft, gibt vor diesem Hintergrund bekannt: "Die bewusste Missachtung der wesentlichen Kernforderungen unseres Aktionsbündnisses zur geplanten Agroforstförderung wirft die Frage auf, ob die erfolgte Verbändebeteiligung beim BMEL zur GAP im Oktober diesen Jahres nicht reine Makulatur war. Abgesehen von einigen wenigen Detailverbesserungen wurden unsere konstruktiven Änderungsvorschläge leider weder vom BMEL noch vom BMU aufgegriffen und in die Verordnungstexte eingearbeitet. Nun droht die Agroforstförderung in der kommenden GAP-Förderperiode vollkommen ins Leere zu laufen.
Entgegen den Beschlüssen des Bundestages (Drucksache 19/24389) und des Bundesrats (Drucksache 420/21) wurden die Förderbedingungen leider so unzureichend ausgestaltet, dass die Zielvorgabe für die Agroforstwirtschaft nicht erreicht werden können. Dies wird u.a. auch vom Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) so bekräftigt. Die verantwortlichen Akteure nehmen somit ein Scheitern mit Ansage billigend in Kauf! Das Nachsehen werden nun die Betriebe haben, die einen Beitrag für mehr Klimaschutz, mehr Klimaresilienz und mehr Biodiversität mittels Agroforstsysteme zukünftig leisten wollen. Durch die massive Benachteiligung und offenkundige Diskriminierung der Agroforstwirtschaft wird die Förderung einer enkeltauglichen und klimagerechten Landnutzung somit letztendlich verhindert. Angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit ist dies völlig inakzeptabel.
Deutschland wird auch in Zukunft bei der Agroforstwirtschaft weiterhin ein trauriges Schlusslicht in Europa bleiben, sollte nicht in letzter Minute jetzt noch die große Kehrtwende erfolgen!“ Und es bestehen tatsächlich noch Zeichnen der Hoffnung: Neben dem bundesweiten Aktionsbündnis haben sich mittlerweile in nahezu allen Bundesländern Aktionsnetzwerke gebildet, welche die Forderung nach einer unbürokratischen, attraktiven und wirksamen Agroforstförderung nachdrücklich unterstützen.
Zugleich haben mehrere Bundesländer bereits Änderungsanträge für die anstehende Bundesratssitzung eingereicht. Dies könnte gegenwärtig der wichtigste Rettungsanker sein, um den größten Schaden noch abzuwenden sowie verlorengegangenes Vertrauen wiederzuerlangen. Denn bei der GAP- Reform steht nichts Geringeres auf dem Spiel als die Glaubwürdigkeit im Hinblick auf eine zukunftsfähige Ausgestaltung der künftigen Agrarpolitik. Die letzte Bundesregierung hat diese Chance verspielt. Die Bundesländer sowie die neue Bundesregierung sind daher aufgerufen, dem entgegenzustreten.
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Im LIVE_Stream
Am Montagabend 15.11. um 18 Uhr gibt es einen Zoom-Vortrag von Prof. Maria Finckh (Uni Kassel) zum Thema
Indirekte Effekte von Glyphosat auf die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen
u.a. durch Veränderungen der Zusammensetzung der Mikroorganismengemeinschaften
Keine Anmeldung erforderlich - einfach nur auf den Link klicken
HTTPS://UNI-KASSEL.ZOOM.US/J/93038160270?PWD=SVCWWGXIBDLLUKG3VS8REMUYVEH4QT09
